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Tom Westborn - In Dülmen geh’n die Lichter aus
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Tom Westborn - In Dülmen geh’n die Lichter aus

Tom Westborn? Klingt erst einmal nicht

nach einem deutschen Singer-Songwriter. Doch Tom ist genau das: er schreibt alle seine Lieder selbst und spielt bzw. singt sie auch selbst ein. Und das schon seit seiner Kindheit.

Der 42-jährige sympathische Niederrheiner (geboren in Duisburg, aufgewachsen in Moers) ist ein Multitalent. Er spielt nicht nur virtuos Gitarre, sondern steuert auch den Bass, das Klavier und die Streicher- und Drum-Arrangements bei seinen Aufnahmen bei.

Seine Texte sind sowohl tiefgründig als auch alltagstauglich. Die Melodien bleiben hängen, sind richtige Ohrwürmer. Musikalisch ist Westborn breit aufgestellt: Rock- und Popmusik-Elemente bilden die Basis. Dann gibt es hier und da eine Prise Schlager oder Metal.

Sein Debüt mit "Wie Schnee" 2016 landete prompt in den deutschen Radios. Und wurde - wie sollte es auch anders sein - besonders gern im Winter gespielt. Nun, mit der neuen Single "In Dülmen gehen die Lichter aus" bleibt Tom dem radiotauglichen Sound treu. Eingängige Melodien, Texte, die hängen bleiben. Wie "In Dülmen gehen die Lichter aus, doch ich bin wieder hier zu Haus...".

Der Titel ist eine Heimathymne der ganz besonderen Art: "In Berlin gibt es n Döner, in hippen Vierteln bis um 6 / doch hier ist es viel schöner / Du hast mich verhext!". Auf dem ersten Blick besingt Tom Westborn hier nur seine Wahlheimatstadt Dülmen. Doch wenn man genauer hinhört, geht es ums Ankommen, nach einer langen (Findungs-) Reise.

Und die Kleinstadt Dülmen steht stellvertretend für alle Provinzen dieses Landes. So wie Berlin in dem Song für das anonyme Großstadt-Leben steht. Mit den angesagten Party- und Szene-Vierteln. Und Tom stellt fest: ja, "in Dülmen gehen die Lichter aus... doch das macht mir nichts mehr aus". Denn er ist angekommen.

Da seine Wurzeln besonders in Live-Shows liegen, wird er auch hier weiter aktiv sein. Eine Band steht schon in den Startlöchern, um den Singer-Songwriter ganz nah ans Volk zu bringen. Und vielleicht spielt er ja auch einmal in seiner Wahlheimatstadt Dülmen?

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