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Stefanie Werger – So Schene Leit
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Stefanie Werger – So Schene Leit

Auch, wenn sich Stefanie Werger aus gesundheitlichen Gründen von der Konzertbühne verabschieden musste, zeigt die beliebte österreichische Künstlerin mit ihrem neuen Lied:

„So schene Leit“ endlich wieder ein kräftiges Lebenszeichen.

„Als die Scheinwerfer endgültig für mich ausgegangen sind, war ich glücklich über meinen von tosendem Applaus begleiteten Abgang und den Riesenerfolg meiner Abschiedstournee“ erinnert sich Stefanie, die sich endlich von den Strapazen ausruhen konnte. Aber mit so viel Ruhe konnte sie bald nichts mehr anfangen.

„Plötzlich war alles aus, kaum jemand rief mich mehr an und keiner wollte was von mir, viel-leicht auch nur, um mich zu schonen. Diese ungewohnte Stille hat mich schon bald erdrückt und meine Kreativität gelähmt. Als dann auch noch Goran, mein bester Freund und begnadeter Gitarrist, der mich über drei Jahrzehnte begleitet hat nach schwerer Krankheit verstorben ist, fiel ich in eine Schockstarre. Mein Mann hat liebevoll versucht, meine Seele wieder zu reanimieren, was mir endlich wieder die Kraft gab, neue Lieder zu schreiben.“

Stefanie Werger hat sich mit „Stoak wie a Felsen“ nicht nur als Rocksängerin ein Denkmal gesetzt, sie hat auch mit ihren wunderbaren Balladen „I wü di gśpian“ oder „Ich zeig dir meinen Himmel“ für Gänsehaut gesorgt. In ihren Konzerten hat sie ihr Publikum auch mit Tiefgang und kritischen Texten wie „Vaterland“ mitgenommen, oder mit ihrem ureigenen Humor zum Lachen gebracht. Letzteres beweist die Künstlerin mit ihrem neuen Titel „SO SCHENE LEIT“, der das Publikum in diesen schwierigen Zeiten zum Lachen, Tanzen und Mitsingen bewegen soll. Dazu Steffi:

„Ich habe Marken-Fetischisten schon immer gern ein wenig veräppelt, ohne ihnen ernsthaft nahe treten zu wollen. Jeder wie er möchte! Es ist aber auch erlaubt, sich über hübsche No-Name-Produkte zu freuen, die längst out sind. Mir schmeckt ein südsteirischer Wein immer noch besser als Champagner, ich esse Grammeln im Sterz lieber als Trüffel und ziehe meist das Bequeme dem Modischen vor. Trotzdem laufe ich nicht verwildert herum. Bevor ich mir jedoch eine gebrauchte Handtasche von Hermes um weit über 60.000 Euro kaufe, trage ich meine Ausgehutensilien im Geschirrhangerl!“

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