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Natalie - Ein echter Diamant
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Natalie - Ein echter Diamant

Mit ‚Ein echter Diamant‘ stellt Natalie

eine neue Single vor und sie macht das auf ihre Art, die sich jedweder Einteilung bewusst entzieht. Dieser Grenzgang zwischen Chanson, Schlager und Popelementen ist eine große Gabe und Natalie beherrscht das perfekt! Diamonds Are a Girl’s Best Friend – ist es in der Tat so? Vielleicht war es einmal so aber heute, vor allem wenn man Natalie ein wenig besser kennt, dann regiert bei ihr viel mehr dieses weibliche Selbstbewusstsein. ‚Jedoch alles mit 
Maß und Ziel‘ wie sie sagt und wenn sie über Diamanten singt, dann ist damit nicht die Kraft der Verführung durch Glitzer du Glamour gemeint. Vielmehr dreht es sich dabei um die Wertigkeit des Zwischenmenschlichen. ‚Genau das in einen Song gepackt, der sich die Freiheit nimmt, unaufdringlich und dadurch wunderbar sympathisch seine Magie zu entwickeln‘, das war mein, unser Ziel, wie sie sagt. 


Unser? Natalies Stimme dazu die Kunst der Schreibfeder des Autors Wolfgang Hofer und die professionelle Kunst des Produzenten Christian Zierhofer ist es zu verdanken, dass der ‚Diamant‘ so geworden ist, wie er sich anhört. Wolfgang Hofer? Genau, jener Wolfgang der u.a. mehr als 100 Titel für Udo Jürgens geschrieben hat, der den ‚Trödler Abraham‘ Anfang der 1970er Jahre via dem jungen Ö3 durchs Land ziehen ließ. Dass der Mann Texte schreiben kann, die jenseits der ausgelatschten Pfade Worten genau den Raum lassen, um sich zu entfalten, das beweist er seit mehr als 50 Jahren. 


Mit ‚Diamant‘ hat diese musikalische Partnerschaft nun begonnen. Weiteres wird folgen. Die Zeit wird‘s bringen und man darf sich drauf freuen. Auf neue Lieder, Lieder die getrauen ein wenig anders zu sein… 

VITA 
Natalie Ritt oder wenn Lieder leben… 
Die Versuchung ist groß von Natalie Ritt die  Brücke  zu  Gilbert  Bécaud  zu schlagen,  weil  die  eine  so  heißt  wie  der Evergreen des anderen und über beiden das  Wort  Chanson  schwingt.  Jedoch,  es wäre viel zu billig und zu kurz gegriffen. Versuchen wir es anders auf den Punkt zu bringen:  Chanson  heißt  Lied  und  Frau Ritt  singt  Lieder.  Und  die  können  sich hören lassen… 

Um Singen ist es im Leben der Natalie Ritt schon immer gegangen. Der Vater Musiker, die Tochter schon genetisch dem Vater  folgend.  Musikstudium  in  Wien mit Abschluss  als  Master  of  Arts,  auf  den  Bühnen  von  Klassik  über  Musical  und Schlager  bis  hin  zur  traditionellen  Volksmusik  seit  vielen  Jahren  unterwegs.  Ja und  auch  Chansonabende  finden  sich  in Natalie Ritts musikalischen Portfolio. Piaf, Knef, Dietrich… französisch und deutsch gesungen. ‚Von bis‘, sagt sie und im Nachsatz kommt ein: ‚Aber ich mache nicht alles!‘. Was sie macht, dreht sich zuallererst einmal um die Texte. Es ist die Magie welche Wörter entwickeln können, wenn sie sich nicht dem einfachen Reimschema unterwerfen, sondern sich für Sprachwitz, Satire und der Lyrik offen zeigen. ‚Es geht mir in erster Linie um die Texte. Wenn die passende Musik dazu komponiert ist, dann fangen die Lieder an zu leben und wenn Lieder leben, erreichen sie die Köpfe und ala longue die Herzen der Menschen‘, so Natalie, die genau weiß, wovon sie spricht. Klar, die Stimme muss die Lieder stemmen, aber das ist hier nicht die Frage, sondern das ist selbstredend. Die Frau kann singen! Punkt!  

Es geht vielmehr um die Einbindung des Publikums ins künstlerische Tun auf der Bühne. Die Brücken zu den Menschen, die ihren Ausgangspunkt in den Moderationen haben, die sich wiederum auf die Texte der Lieder beziehen und nicht selten auch finden sich Einsprengsel aus Natalies Leben, den Erfahrungen einer erwachsenen Frau. Im Englischen gibt es dafür den  wunderbaren  Begriff  des  ‚performen‘.  Performen  steht  für  das  Gesamtheitliche.  Musik,  Text,  Stimme,  die  Wörter, welche  alles
zusammen  auf  der  Bühne  verbinden,  das  alles  ergibt  ein  Ganzes.  ‚Ich  mag  es,  die  Menschen  im  Publikum mitfühlen  zu  lassen‘,  sagt  Natalie  und  beschreibt  damit  sehr  schön,  dass  was  sie  tut,  deutlich  über  einfaches  Hören hinausgeht. Dazu gehört auch, ‚sich keine dichterischen und musikalischen Grenzen zu setzen‘, wie sie sagt und auch hier kommt wieder ein Nachsatz: ‚Barrikaden erstürmen liegt mir fern, aber ich lebe das Leben einer selbstbewussten Frau und das findet sich auch in den Moderationen wieder. Es muss nicht alles geschmeidig glatt sein. Die Ecken und Kanten sind es, die es ausmachen‘. Ecken und Kanten, zu hören in Evergreens aber auch in neuen Liedern die peu a peu eben dabei sind veröffentlicht zu werden. 

Diese  Lieder  der  Natalie  Ritt  sind  weit  davon  entfernt  als  Schenkelpracker  im  Dienst  der  überbordenden  Stimmung herhalten zu müssen. Vielmehr soll man sich darauf einlassen, auf dieses Unvoreingenommene hören. Sie gehören in keine Schubladen. Es sind Lieder, die, will man Traditionen bemühen, eher an die Werke eines
Udo Jürgens oder Reinhard Mey erinnern.

Mit dem Wort Qualität sollte man im Bereich der Musik sensibel umgehen, denn – und das ist im Grunde ja das Schöne – sind  Geschmäcker  unterschiedlich,  jedoch  sehr  wohl  darf  auf  Qualität  in  Bezug  auf  die  Leistung  der  Künstlerin  auf  der Bühne verwiesen werden.  

Natalie Ritt weiß sehr genau, was sie tut und wie sie ihr Publikum überzeugt. Können und Leidenschaft ergänzen sich und münden in ihre Lieder, die sie auf ihre wunderbare Weise zum Leben bringt. Und genau das will sie: Lieder sollen leben! 

 

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